TL;DR

„Erfolg im Business entsteht, wenn man einfach alle Teams zu einer agilen Methode ihrer Wahl verdonnert.“ (S. 35, Agilität neu denken, Klaus Leopold, 2018). Richtig … falsch!

Wer solchen Sätzen oder besser Ansätzen im Alltag begegnet und wissen möchte, was hier schief läuft, der wird mit dem Buch nicht nur die Beschreibung der Ursachen bekommen, sondern auch gleich sehr konkrete Lösungsvorschläge.

Was würde ich gerne vergessen?

Den Cargo-Kult um das Thema „Agil“.

Wovon will ich mehr?

Mehr Menschen, die mit den Werkzeugen der agilen Methoden so verantwortungsvoll umgehen.

In allen Kapiteln des Buches liest (und sieht) man heraus, dass hier nicht einfach auf Agil umgestellt werden soll, weil es gerade en vouge ist. Gleichzeitig steht hier nicht nur ein Baustein der Produktionskette im Fokus, sondern die komplette Wertschöpfung. Auf neu Deutsch eben „business agility“.

Viel zu oft begegnen mir Menschen, die immer noch der Überzeugung sind, dass nur die Software-Entwicklung „agilisiert“ werden muss und das es ansonsten keinerlei Anpassung wie z.B. im Management oder der Produktvorentwicklung bedarf. In den meisten Fällen die ich selbst beobachten konnte, wurde das Potential mit dieser Art der Denkweise leider nicht einmal annähernd ausgeschöpft.

Würde ich es noch einmal lesen?

Bin gerade beim dritten Durchgang.

Wann würde ich es noch einmal lesen?

Wenn ich mir einen Überblick verschaffen müsste, wie ich pragmatisch an eine agile Umstellung herangehen sollte.

Taugt es als Buch?

Zugegeben, viele der Themen waren mir nicht fremd. So findet man Ansätze aus Lean, ToC, Design Thinking, Scrum, Kanban, … Den Anspruch aber, einen Blick auf die komplette Produktionskette zu werfen, wird dieses Buch aber sowohl sprachlich, als auch visuell hervorragend gerecht.

Würde ich es empfehlen?

Ist in der Tat schon erfolgreich passiert …

  • Autor: Klaus Leopold

  • Veröffentlicht 2018

  • Inhalt: 138 Seiten

  • Format: eBook und Paperback